Dienstag, 27. Januar 2015

Fregola - die etwas andere Pasta



Beim Inspizieren meines Vorratsschranks ist mir mal wieder das Päckchen Fregola in die Hände gefallen, dass ich aus dem Sardinienurlaub mitgebracht habe. Fregola ist eine typisch sardische Pastasorte aus Hartweizengrieß und Wasser, die gebacken bzw. geröstet wird. Ich habe mir das Päckchen kurz vor der Abreise im Supermarkt geschnappt - ohne zu wissen, wie man die Pasta zubereitet. Aber das Internet weiß schließlich alles. Und die Fregola mit Zucchini und Halloumi war echt lecker! Die Pasta schmeckt ein kleines bisschen wie Backerbsen. :-)

Zutaten für 2-3 Portionen:
2 Zucchini
1 Knoblauchzehe
1 Päckchen Halloumi
1 Cup Fregola
etwa 300 ml Gemüsebrühe
1/4 Bund frische Petersilie
Saft 1/2 kleinen Zitrone
2 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz

Zubereitung:
Zucchini waschen und in etwas dickere Scheiben schneiden, ggf. quer halbieren. Petersilie fein hacken, Knoblauch schälen und quetschen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch und Zucchini zugeben und hellbraun anbraten. Fregola zugeben und kurz anrösten. Etwas Gemüsebrühe angießen. Bei mittlerer Hitze rund 20 Minuten köcheln lassen bis die Fregola al dente ist, ggf. weitere Brühe zugießen. In der Zwischenzeit den Halloumi in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten. Fregola mit Pfeffer und Salz abschmecken, Zitronensaft und Petersilie untermischen. Halloumi in Streifen schneiden. Fregola mit Halloumi servieren.

Tipp:
Wer keine Fregola findet, kann auch israelischen Couscous für das Rezept nutzen.

Quelle: Alessandra Zecchini



Sonntag, 25. Januar 2015

Torta della Nonna - italienischer Nusskuchen



Eigentlich hatte ich die Torta della Nonna gedanklich schon abgeschrieben. Nachdem ich sie im Italienurlaub gegessen und für perfekt befunden hatte, hatte ich mich vergeblich auf die Suche nach einem Rezept begeben. Die ligurische Nonna backt ihren Kuchen offenbar ganz anders als die Omis im Rest des Landes. Wie gut, dass ich ein ligurisches Kochbuch besitze, in das ich nicht geguckt hatte... ;-) Das habe ich letztens nachgeholt und was sehe ich da?!

Das einzige Manko an dem Rezept ist, dass man Grappa dafür braucht. Meine Minibar ist zwar dank diverser Backabenteuer gut gefüllt, aber Grappa ist bisher nicht dabei. Und wegen 2 mickrigen Esslöffeln wollte ich nicht noch eine Flasche rumstehen haben. Getrunken wird das Zeug hier nämlich nicht. Aber wir haben neuerdings sehr nette Nachbarn, die mir aushelfen konnten. Wenn ich mir allerdings beim nächsten Mal Alkohol ausleihe, nehme ich eine Tüte mit. Erst beim heimgehen ist mir aufgefallen, wie das wohl aussieht, wenn man nur mit einer Flasche Schnaps "bewaffnet" durch die Straße läuft... ;-) Für den Kuchen aber hat es sich gelohnt: Der war wirklich perfekt!

Zutaten für eine Springform (26 cm):
225 g geschälte Haselnusskerne
75 g Mehl
150 g Butter
3 Eier
125 g Zucker
2 TL ungesüßtes Kakaopulver
2 TL Backpulver
2 EL Grappa
Prise Salz
Fett für die Form
Puderzucker zum Servieren

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Nüsse auf dem Backblech etwa 10 Minuten rösten, dabei einmal durchrühren. Nüsse in einem Küchentuch aneinander reiben, sodass die braunen Häute so gut wie möglich entfernt werden. Nüsse lauwarm abkühlen lassen, dann mahlen.

Nüsse, Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Butter in Würfel schneiden und zusammen mit dem Grappa schmelzen, dann lauwarm abkühlen lassen. Eier, Zucker und eine Prise Salz in einer Schüssel schaumig schlagen. Butter nach und nach zufließen lassen und die Nussmischung unterrühren.

Die Kuchenmasse in die gefettete Springform füllen und glatt streichen. Im Ofen bei 180 Grad rund 35 Minuten backen. 10 Minuten kühlen lassen, aus der Form lösen und anschließen vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp:
Wenn's schnell gehen muss, kann man auch gleich gemahlene Haselnusskerne benutzen. Die einfach kurz in der Pfanne anrösten und dann verbacken.

Quelle: Piemont und Ligurien - Küche & Kultur (GU Verlag)


Freitag, 23. Januar 2015

Pilziges Flatbread



Es gibt leckeres Essen und es gibt grandioses Essen. Das Mushroom Flatbread gehört eindeutig in letztere Kategorie. Glaub man gar nicht, oder? Das Rezept wirkt so unscheinbar. Es ist ja im Grunde auch nichts besonderes. Es besteht nur aus Hefeteig, Pilzen und Käse. Aber es ist so lecker! Andererseits ist das ja oft so: Die einfachsten Rezepte schmecken am besten. Irgendwie gibt es gar nicht mehr dazu zu sagen. Außer: Probiert es einfach selbst aus! :-)

Zutaten für 1 Flatbread:
Für den Teig:
200g Mehl
1/4 Würfel Hefe
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
100 ml lauwarmes Wasser

Für den Belag:
150g frische Champignons
1 kleine Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
ca. 60g frisch geriebener Parmesan
Estragon
Pfeffer
Salz
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Für den Teig die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen. Mehl und Salz in eine Schüssel geben und mit der Hefemischung zu einem glatten Teig verkneten. Etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anbraten. Die Champignons zugeben und alles rund 5 Minuten anschwitzen. Mit Estragon, Pfeffer und Salz abschmecken. Beiseite stellen.

Den Pizzateig oval ausrollen. Im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad von beiden Seiten jeweils 2 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen. Das Flatbread mit Olivenöl bestreichen. Mit Champignons und dem Parmesan belegen. Im Ofen goldbraun überbacken.

Quelle: My life as Mrs.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Salat-Burger



Hach ja, jedes Jahr das gleiche: Nach dem Weihnachtsurlaub ist vor der Diät. Deswegen habe ich heute eine fettarm gebratene Hühnerbrust mit frischem Salat für euch. Ein bisschen Parmesan darf auch noch darüber - Eiweiß ist bekanntlich super bei einer Diät. Spaß beiseite. Ich bin zwar auch eine dieser Klischee-Frauen, die sich regelmäßig viiiieeellll zu dick und überhaupt furchtbar hässlich findet, aber daran würde keine Diät der Welt was ändern. ;-) Also gab's bei uns ganz undiätisch den leckeren Caesar Burger - mit einem dicken, selbstgemachten Brötchen. Er war ein Gedicht! Und unter uns: Ich verzichte gerade größtenteils auf Süßigkeiten. Ich sag ja, typisch Frau... ;-)

Zutaten für 2 Burger:
2 Burgerbrötchen (mit Sesam)
300g Hühnchenbrust
4 Scheiben Bacon
30g gehobelter Parmesan
eine Handvoll frische Salatblätter
1 Tomate
selbstgemachte Mayo (Rezept hier)
Pfeffer
Salz
etwas Öl
etwas Butter

Zubereitung:
Hühnerbrust in dünne Schnitzel schneiden und zwischen zwei Streifen Frischhaltefolie leicht plattieren. Leicht pfeffern und salzen. Salat waschen, Tomate in Scheiben schneiden. Burgerbrötchen halbieren und die Schnittflächen mit etwas Butter bestreichen. Eine Grillpfanne erhitzen und die Brötchen mit den Innenseiten darin goldbraun anbraten. Beiseite stellen.

Etwas Öl in einer Grillpfanne erhitzen. Die Schnitzel darin von beiden Seiten etwa 1-2 Minuten anbraten. Den Bacon ebenfalls knusprig anbraten.

Die Brötchenhälften mit Mayo bestreichen und mit Salat und Tomate belegen. Schnitzen, Bacon und Parmesan darauf geben.

Quelle: Burger - Homemade Fast Food (Hölker Verlag)